Übersichtskarte

Sonne, Schlamm und Wein

Mittwoch, 09.07.2014

Zu Beginn dieses Eintrags wollen wir erst einmal ein dickes Lob an unser Navi aussprechen. Auf dem Weg nach Calistoga führte es uns über äußerst verschlungene und enge Pfade, die so wohl kaum für den allgemeinen Verkehr ausgelegt sein dürften. Für uns bedeutete dies allerdings, dass wir herrliche Ausblicke zu sehen bekamen:

  Ausblick Calistoga The Pink Lady Ausblick Calistoga Ausblick Calistoga Ausblick Calistoga

Calistoga kann man sich wie einen Ort auf Mallorca oder in Süditalien vorstellen: von Weinbergen umgeben, von glühender Sonne erwärmt und von gut gelaunten Menschen gefüllt - allerdings keinesfalls überlaufen. So entspannt wie sich das anhört, vebringen wir hier unsere Zeit. Nach der Ankunft waren wir beim Italiener, den wir schon vom vergangenen Mal kannten, lecker essen, anschließend gab es auf der Terrasse Wein und Zigarren. Heute wurde ausgeschlafen, gefolgt von einem Frühstück an der frischen Luft. Um uns bei all dem Müßiggang auch zumindest ein wenig zu bewegen, was angesichts der hiesigen Hitze durchaus als Leistung erachtet werden kann, spielten wir unserem fortgeschrittenen Alter entsprechend Boccia:

Boccia Boccia Boccia Boccia Boccia  Calistoga

Es folgte ein ausgiebiges Sonnenbad, um 17 Uhr  stehen dann noch Schlammbäder (Ben und Michael) und Massagen (Barbara) an. Für den Abend werden wir uns mit Delikatessen aus dem Supermarkt und Wein eindecken, damit wir uns auf der Terrasse in der lauen Sommerluft seelisch und moralisch auf die morgen anstehende Abreise nach San Francisco vorbereiten können. Es wird die letzte Station unseres Trips sein, erste Anflüge von Wehmut sind leider nicht zu vermeiden. In San Francisco steht dann allerdings noch mal einiges auf dem Programm, unter anderem der Besuch von Alcatraz, der vergangenes Mal leider nicht zustande gekommen war, und ein Abstecher zu den Stadien der  San Francisco 49ers (NFL).

Von dort aus melden wir uns dann garantiert wieder, jetzt wartet der Schlamm....

Mud Bath

 

 

Schmausen wie die Holzfäller

Mittwoch, 09.07.2014

Liebe Daheimgebliebenen, erst einmal möchten wir Euch unser tiefstes Mitgefühl aussprechen. Wir brüten hier in Napa Valley bei mehr als 30 Grad in der Sonne und wissen im Grunde gar nicht, wie Regen, der ja scheinbar Euer Wetter bedauerlicherweise größtenteils auszumachen scheint, überhaupt aussehen soll ;-)

Nicht ganz so gutes Wetter wie hier hatten wir in Eureka, wo eher Nebel und Dunst vorherrschend waren. Nach unserer Redwood-Wanderung führen wir abends zur Stärkung in das Samoa Cookhouse. Dieses Haus existiert seit 1890 und hat früher die in der Umgebung arbeitenden Holzfäller versorgt. Das Prinzip war einfach: Die Arbeiter kamen um ihren Hunger zu stillen und hatten täglich die Wahl zwischen zwei Gerichten, zudem gab es einen Starter und Nachtisch. So läuft das Ganze auch noch heute ab. Man kann nicht etwa aus einer Karte wählen, sondern bekommt zu Beginn eine Vorspeise, in unserem Fall Gemüsesuppe, und Salat. Anschließend werden die beiden Hauptgerichte serviert, davon kann man dann so viel nachbestellen wie man will. Am Montagabend gab es hervorragendes Pot Roast (Braten) mit Möhren (Gericht 1) und Chicken Cacciatore (Gericht 2) und Redskins (Kartoffeln) als Beilage. Der Nachtisch bestand aus einer Art Kuchen, den wir zwar nicht identifizieren konnten, der aber trotzdem sehr lecker war. 

Am nächsten Morgen schauten wir uns dann noch die bereits erwähnten viktorianischen Häuser in Eureka an, besonders sehenswert sind da sicherlich das wohl bekannteste Gebäude der Stadt, die Carson Mansion. Das ziemlich nett ausschauende Haus wurde in den 1880er Jahren von dem Holzfabrikanten William Carson gebaut. Bis in die 1940er Jahre war es in Familienbesitz, inwzischen gehört es einem Gentlemen-Club und kann daher leider nicht besichtigt werden. Aber auch von außen macht es schon was her:

Carson Mansion Carson Mansion Carson Mansion Carson Mansion Carson Mansion 

Das zweite sehr sehenswerte Gebäude steht gleich gegenüber, bei der Pink Lady ist Name Programm:

  The Pink Lady The Pink Lady The Pink Lady

Im Anschluss machten wir uns dann auch schon auf den Weg, schließlich stand uns eine rund fünfstündige Autofahrt nach Calistoga im Napa Valley samt vorausgehendem Outlet-Besuch bevor.

Im Reich der Riesen

Dienstag, 08.07.2014

Freunde des Blogs, wir haben es geschafft: Wir sind erschöpft, aber glücklich und um einige tolle Eindrücke reicher von unserem Trip aus dem Reich der Riesen, dem Redwood-Nationalpark, zurückgekehrt.

Der Teil, den wir durchwandern haben, liegt rund 40 Minuten Autofahrt von unserem schrägen Motel in Eureka ( Motel Eureka Motel) entfernt, auf dem Weg dorthin begleiteten uns wieder einige unserer neuen Freunde:

Elche Elche Elche

Der Teil des Nationalparks, den wir uns zum Wandern ausgesucht hatten, ist der Prairie Creek Redwoods State Park und begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein. Fast fünf Stunden lang wanderten wir inmitten von, über, unter und an Bäumen entlang. Die meisten Exemplare waren so groß und gewaltig, dass sie so weit das Auge reichte in den Himmel ragten. Inmitten dieser Giganten kamen sich selbst Jungs, die rund 1,90 Meter groß sind, ziemlich winzig vor. Absolut beeindruckend:

Redwoods Redwoods RedwoodsRedwoods Redwoods Redwoods Redwoods Redwoods Redwoods Redwoods Redwoods RedwoodsRedwoods Redwoods  Redwoods

Nicht minder beeindruckend war die Ruhe, die in diesem Wald herrscht. Da dort kaum Tiere leben, hörte man nichts, rein gar nichts...ein Ort der absoluten Stille. Sehr entspannend und außergewöhnlich.

Den Schluss der anstrengenden Wandertour bildete der größte der Bäume, der den äußerst innovativen Namen "Big Tree" trägt. Mit mehr als 90 Metern Höhe und einem Durchmesser von rund 20 Metern stellt der 1500 Jahre alte Kamerad seine nicht gerade kleinen Brüder und Schwestern im wahrsten Sinne des Wortes in den Schatten:

Big Tree Big Tree

 

Vor uns haben übrigens auch schon Ewoks und Dinosaurier die Redwoods durchschritten, denn in den Wäldern des Nationalparks wurden sowohl Teile von Star Wars als auch von Jurassic Park gedreht.

Den heutigen Abend werden wir mit einem Abendessen im kleinen schnuckeligen Samoa ausklingen lassen. Morgen schauen wir uns Eureka dann noch etwas genauer an, schließlich stehen hier die ältesten und schönsten viktorianischen Häuser der amerikanischen Westküste - San Francisco ausgenommen. Im Anschluss gehts dann nach Calistoga im Napa Valley. Von dort aus melden wir uns dann wieder.

Bis dahin wünschen wir Euch einen schönen Wochenstart!

Erste Eindrücke von der Küste....

Montag, 07.07.2014

Wir fahren momentan die Westküste herunter, Ziel: San Francisco.

Hier ein paar Eindrücke, einen Zwischenstopp hatten wir in Florence, nun sind wir in Eureka, von wo aus wir die Redwoods erkunden werden. Neben Meer, Dünen und Strand gab es auch ein paar Tiere zu sehen:

Küste Der wilde Pazifik Küste Der alte Mann und das Meer Wolkenspiel Küste Küste Oregon Dunes Oregon Dunes Oregon Dunes Oregon Dunes Oregon Dunes Sunset Beach Küste Küste Elchkuh Elche Ben und Elchkuh Elchkühe Elchkuh

Nach den Redwoods werden wir uns garantiert noch mal melden!!

Liebe Grüße in die Heimat!!

Spruce Goose

Montag, 07.07.2014

Next Stop: Evergreen Aviation & Space Museum in McMinnville. In diesem Museum in der Nähe von Portland gibt es zahlreiche historische Ausstellungsstücke aus der Flug- und Raumfahrtgeschichte zu sehen. Unter anderem die riesige Spruce Goose, das von dem Unternehmen Hughes-Kaiser entwickelte und von der Hughes Aircraft Company gebaute Flugboot und das größte bisher gebaute Flugzeug:

Museum Spruce Goose

Mehr zu dem Flugzeug, das nie höher als 70 Fuss geflogen ist, findet ihr hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hughes_H-4

Daneben gab es allerdings auch noch viele andere Dinge zu sehen, hier sollten dann einfach noch mal Bilder sprechen:

Propeller Cockpit Cockpit Kampfflugzeug Margie Drohne Bomber aus dem Zweiten Weltkrieg Schwalbe Nazi-Jagdflugzeug Jagdflugzeug Space-Shuttle für Lauffaule Sonde V2-Rakete Sonde Kampfhubschrauber Wuuuuuuushhhh.... Drohne Panzer hatten se auch...

Im Anschluss ging es dann Richtung Westküste.... 

Independence Day

Montag, 07.07.2014

So, damit ihr nicht schon wieder so lange warten müsst, kommt hier schon der nächste Eintrag, die Aufholjagd geht weiter. Wie schon erwähnt haben wir den 4. Juli, den Independence Day, in Portland verbracht. Vorher gabs noch einen kleinen Abstecher in die Nähe von Mt. St. Helens. Das ist der Berg, der 1980 zu Teilen lateral explodierte:

Mount St. Helens Mount St. Helens

In Portland angekommen, haben wir uns zuerst die Stadt etwas angeschaut, sehens- und besuchenswert sind dabei insbesondere die zahlreichen Microbreweries. Das sind kleine Brauereien, die zahlreiche eigene und teils außergewöhnliche Biere ausschenken. Das haben wir natürlich ausprobiert:

Probiertablett VorfreudeBiertest-Liste

 

Weitere nette Bilder aus Portland:

 Portland  Paul Bunyan

Bei dem Herrn handelt es sich um den riesigen Holzfäller Paul Bunyan, dessen Geschichte ihr hier nachlesen könnt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Bunyan

Am Abend gab es dann natürlich ein riesiges Feuerwerk, das wir uns von einer Brücke aus anschauten. Eine halbe Stunde lang wurde gefireworkt, nett anzusehen:

Feuerwerk 4. Juli Feuerwerk Portland

 

 

Gratwanderung

Sonntag, 06.07.2014

Am nächsten Tag in Port Angeles machten wir uns in der Frühe auf in den Olympic National Park, dort stand eine Bergwanderung an. Im Reiseführer stand beschrieben, dass es einen netten Rundgang von ungefähr fünf Kilometern gebe, den suchten wir uns dann auch gleich aus. Dumm nur, dass wir uns nicht genau anschauten, wo und wie dieser Rundgang verlief. So wanderten wir, und wanderten, und wanderten...teils waren dabei recht schmale Wege zu begehen, an deren Seite es ziemlich steil bergab ging. Nichts für schwache Nerven. Zudem war die Sicht durch Nebel und Wolken nicht immer die Beste. Nach rund zwei Stunden Wanderung wunderten wir uns langsam, warum der Rundgang uns nicht  wieder zum Parkplatz brachte. Die Antwort auf diese Frage lieferten uns vier Damen, die uns auf dem Weg begegneten: Wir hatten den Rundgang längst verlassen und waren auf dem Weg zu einem anderen Parkplatz. Na herzlichen Glückwunsch! Konkret bedeutete das: Wir mussten den teilweise ziemlich beschwerlichen und anstrengenden Weg über Stock und Stein entlang steiler Hänge wieder zurückgehen. Doch auch, wenn das so nicht geplant war, hatten wir eine schöne Wandertour hinter uns. Anschließend fuhren wir noch zu einer weiteren Stelle des Parks, dort gibt es noch Formen von Regenwald, sehr sehenswert! Zudem hatte sich dort ein netter Wasserfall im Wald versteckt:

Auf gehts Weit oben Ganz schön diesig Wow Viel Wild überall Guckst du Murmeltier Squirrel Murmeltier Reh auf Parkplatz Wasserfall Wasserfall Brücke im Regenwald Regenwald Dschungel? Dschungel! Wander-Brotzeit

Erschöpft entschieden uns wir uns am Ende des Wandertages, den Grill anzuwerfen. Es gab kleine Steaks;-)

Grillabend

 

Bevor wir uns am nächsten Tag dann nach Portland auf machten, musste natürlich das Fussballspiel Deutschland gegen Frankreich noch geschaut werden. Glücklicherweise ging es erfreulich aus!

 

 

Schlaaaand!!!

Jetzt sind wir inzwischen wieder aus Portland, wo wir den 4. Juli feierten, raus und fahren die Küste entlang. Wir versuchen, uns dieses Mal wieder schneller zu melden.

Bis bald!

Da sind wir wieder

Sonntag, 06.07.2014

Hey Daheimgebliebene,

entschuldigt, dass Ihr so lange nichts gehört habt, aber es gab so viel zu sehen und zu tun, da fehlte einfach die Zeit. Hinzu kam, dass wir in einem Hotel keinen ausreichenden Internetzugang hatten, SORRY!

Damit es übersichtlich bleibt, werden wir Euch daher jetzt gleich mehrere Einträge liefern.

Beginnen wir mit dem Tag nach dem Canada Day in Victoria. Wir machten uns bereits recht früh auf den Weg raus aus Victoria zu den Butchart Gardens. Diese riesige Gartenanlage wurde von der Gattin eines Millionärs in einem ehemaligen Steinbruch angelegt. Unendlich viele Blumen, Bäume und andere Pflanzen, Springbrunnen sowie eine Bucht machten den rund zweistündigen Rundgang selbst für diejenigen, die mit Blumen sonst eher weniger zu tun haben, zu einem grandiosen Erlebnis. Aber seht selbst:

Butchart Gardens Sunken Garden Blume Ross Fountain Idylle Bunte Blumen Bunte Bäume Rosengarten Rosen über Rosen Rose Mutige Urlauber Wasserspiele Herrlich Sterngarten 

Nach diesem blumigen Besuch fuhren wir zurück nach Victoria, denn von dort legte unsere Autofähre zurück in die USA, konkret nach Port Angeles, ab. Es hatte ordentlich Seegang und wir wurden teilweise abenteuerlich hin und her geschaukelt, überstanden die rund anderthalbstündige Fahrt jedoch ohne Übelkeit oder andere Schwierigkeiten.

In Port Angeles angekommen, checkten wir kurz ein und machten uns dann noch auf den Weg nach Forks. Dieses kleine unscheinbare Städtchen spielt in den Vampirromanen und -filmen namens Twilight eine große Rolle, besonders Barbara freute sich dementsprechend über den Abstecher. Den restlichen Abend ließen wir dann gemütlich in unserem Motel ausklingen.

 

Ey?!

Mittwoch, 02.07.2014

Happy Canada Day!!!!!

Selfie Canada Day Canada Day Canada Day Canada Day Canada Day Canada Day Canada Day Canada Day Canada Day Canada Day

Gute Nacht...

Dienstag, 01.07.2014

Hier noch ein kleiner Gute-Nacht-Gruß aus Nanaimo, Abendessen gab es heute im Dinghy Dock Pub auf Protection Island, einem schwimmenden Restaurant auf dem Wasser vor der Stadt:

Dinghy Dock Pub

Wir werden nun morgen zum ersten Mal in diesem Urlaub ausschlafen, das haben wir uns verdient! Schließlich wird auf Vancouver Island einiges los sein, der 1. Juli ist kanadischer Nationalfeiertag.

Gute Nacht!

 

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